Samstag, 20. Oktober 2012

17 spanische autonome Regionen, die gingen in die Scheun, acht fielen runter, da waren´s nur noch neun

Acht "Comunidades Autónimas" haben mittlerweile um finanzielle Unterstüzung aus dem Rettungsfond der spanischen Zentralregierung nachgesucht. Darunter befinden sich seit gestern (20.10.2012) Asturien und die Balearen.  Zusammen benötigen sie 612,7 Milliarden Euro, um dringende Zahlungen leisten zu können.

Von den 18 Milliarden des Rettungsfonds FLA   (Fondo de Liquidez Autonómico) sind nunmehr 17,2 Milliarden ausgegeben.

Zu wenig, um den verbleibenden 9 autonomen Regionen bei Bedarf Beistand leisten zu können.

Nach den Regionalwahlen am Sonntag dem 21.10.2012 werden wahrscheinlich weitere Gelder von anderen Regionen benötigt werden, um Gehalts- und Renten und Gesundheitsleistungen bezahlen zu können.

Allein die Finanzierung des Rettungsfonds ist abenteuerlich:

8 Milliarden sollen Banken gegen Hinterlegung von spanischen Staatsschuldverschreibungen beitragen. 6 Milliarden stammen aus der staatlichen Lotterie-Gesellschaft und 4 Milliarden werden direkt vom Staat beigesteuert.

Nicht deutlich wird, ob die Finanzierung  durch die Banken mittelbar mit dem Betrag verrechnet wird, den "Europa" zur spanischen Bankenrettung bereit stellt.

Ob die Lotteriegesellschaft über 6 Milliarden an Überschüssen verfügt, ist ebenfalls nicht belegt.

Die letzten 4 Milliarden müssten durch den Verkauf von nationalen Schuldverschreibungen finanziert werden, also im Regelfall durch den direkten Ankauf durch die EZB, sollte Rajoy sich für einen virtuellen Kreditantrag!!! beim ESM entscheiden.

Auf jeden Fall: wir partizipieren!
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"Und übrigens meine ich, dass unfähige Politiker Krisen verursachen!"







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