Donnerstag, 4. August 2011

Europa in Dauernot

Nur das Eingreifen der EZB konnte verhindern, dass die spanischen und italienischen Schuldverschreibungen weiter Richtung 7% marschieren. Die Kosten, die entstehen werden, gehen natürlich wieder an den deutschen Steuerzahler.

Ebenso wird die Bunderepublik Deutschland auch noch die Kosten schultern müssen, die dadurch entstehen, dass die Beiträge Spaniens und Italiens zu den Rettungspaketen voraussichtlich nicht bezahlt werden können. In diesem Falle greifen die Bestimmungen des Vertrags von Lissabon und die Fehlbeträge werden auf die Euro-Gruppen-Staaten, die noch über Solvenz verfügen, verteilt.

Man weiss ja: Wenn Ländern wie Deutschland eine Zahlungsverpflichtung auferlegt wird, bemüht man die Verträge. Auf der anderen Seite setzt man sich großzügig, natürlich ebenfalls zum Nachteil der deutschen Steuerzahler und Rentner, über die No-Bail-Out-Klausel hinweg.

Und was sagen unsere abgetauchte Bundeskanzlerin und unsere deutschen Abgeordneten mit ihrem Wählermandat?

Möglicherweise bleiben nur noch vier Wochen, bis Spanien an den Tropf kommt. Und bleiben wir doch realistisch: Mit Italien wird er nicht nur teuer, weil mittlerweile schon zu viel Geld in den Sand gesetzt wurde, mit Italien geht die  Euro-Gruppe in der heutigen Form dahin, wo sie schon seit längerer Zeit hingehört, in den Währungsmüll.

Keine Kommentare:

Kommentar posten