Montag, 5. Dezember 2011

Wo befinden sich die versteckten Faschisten?

"Deutschland gewinnt den III großen euopäischen Krieg" (Alemania gana la III gran guerra europea) schreibt Luis María Anson, Mitglied der Königlichen Akademie Spaniens (Real Academia Española) auf Seite 2 der Tageszeitung "El Mundo" vom 1. Dezember 2011.

Der Artikel ist eine Breitseite von Diffamierungen übelster Art, der alle Klischees bedient, die geeignet erscheinen, das Bild Deutschland in den Schmutz zu ziehen.   

Dass Anson dabei noch ein historisch gravierender Fehler unterläuft, indem er die französischen Generäle Pétain und Foche verwechselt, kann man ihm schon verzeihen, denn es zeigt, mit welcher intellektuellen Tiefe und journalistischer Sorgsamkeit der "Academico de la Real Academia Española" arbeitet.


Abgesehen von Adolf Hitler, dessen Renaissance Anson zur Zeit in der deutschen Jugend sieht, gesteht er ein, dass es nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg fast unmöglich erschien, dass Deutschland wieder auf die Füße kam. danach bemüht er das Klischee vom deutschen Stolz, der ungebrochen blieb und dem germanischen Überheblichkeitskomplex.

Die Deutschen, so meint Anson, wollen die Lenker Europas sein, das hätten sie so im Blut.

Bundeskanzlerin Merkel fehle der Hitlerschnurrbart fährt Anson fort und verweist auf die Erniedrigung von Zapatero, belgischen, österreichischen, ungarischen und polnischen Mandatsträgern durch die Bundeskanzlerin.

Auch Sakozy und seine Frau Carla Bruni sieht er gedemütigt durch die deutsche Politik. Für Anson ist die "Sache" klar.  "Sechzig Jahre danach ist Deutschland der Sieger des III großen europäischen Krieges."

Für den Leser des Artikel von Luis María Anson stellt sich nur eine Frage:

Was ist eigentlich das, was einen Faschisten ausmacht?



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