Dienstag, 8. Mai 2012

Paul Krugman ist klug man


Paul Krugman weiß vieles, jedoch nicht alles. Wenn er als allwissender Top-Ökonom das Wissen hätte, das er vorgibt zu besitzen, sollte er politische Verantwortung übernehmen und die Welt vor der Krise retten.

Wenn er jedoch etwas retten will, so ist es sein Renomee und die Vereinigten Staaten von Amerika. Dazu müssen dann u.a. die Europäer ihren Preis zahlen.

Dass Krugman seine Musterlösungen auf Sand gebaut hat, beweist schon sein Statement:

“Irland und Spanien hätten dagegen lange Zeit Überschüsse erwirtschaftet und litten an dem Platzen ihrer Immobilienblasen.“, wie Martin Greive es in „Die Welt“ darstellt.

Dabei belegt die Meinung Klugmans nicht eine Tatsache sondern ist nicht mehr als eine einseitige Interpretation einer komplexen Situation die zeigt, dass der Nobelpreistäger vom kolportiertem Wissen aus vierter Hand lebt. Denn Überschüsse, die fremd finanziert sind, sind nichts Anderes als Schulden.

Und im Prinzip, Obama, Merkel, Sarkozy (bald Hollande) und alle übrigen Politiker und Fachleute dieser Welt sollten vor der geballten Fachkompetenz eines Nobelpreisträgers, der wieder mit einem neuen Buch etwas Geld verdienen will, auf die Knie fallen und ihm danken, dass er so einfache Lösungen für Probleme parat hat, sie sich in Jahrzehnten so komplex aufgebaut haben.

Wie pflegt der Arzt dem chronisch Kranken zu sagen: Wie kann ich sofort mit Heilung helfen, wenn die Krankengeschichte sich in Jahrzehnten aufgebaut hat.

Man sollte sich fragen, warum ein Nobelpreisträger so infantil denken kann. Aber vielleicht liegt darin seine wahre Stärke.

Möge sie über uns kommen.

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